Nematologie

MEKU
Erich Pollähne Gmbh

Nematoda (eingedeutscht Nematoden) sind Fadenwürmer oder Älchen. Sie sind einer der artenreichsten Stämme des Tierreiches. Die Fortpflanzung ist häufig zweigeschlechtlich, einige Arten Pflanzen sich jedoch parthenogenetisch (aus unbefruchteten Eiern) fort.
Beispiele aus der Humanmedizin sind  z.B.: Spulwürmer, Filarien und Trichinen.
Im Ackerboden finden sich Pilzfressende, bakterienfressende, pflanzenparasitäre und räuberische Arten.
Sie lassen sich in drei Gruppen einteilen: Blattnematoden, Stängelnematoden und Wurzelnematoden. Meistens sind es kleine, weiße bis farblose, fadenartige Würmchen von ca. 1mm Länge. Sie schlüpfen als Larven aus Eiern, die in den Boden oder an Pflanzenteile gelegt werden. Schon kurz nach dem Schlüpfen sind sie vermehrungsfähig. Ihre Dauerformen nennt man Zysten. Diese können im Erdreich viele Jahre überleben.
Feuchte Böden, hoher Sauerstoffgehalt und leichtere Böden begünstigen ihre Ausbreitung. In den oberen 20cm Boden eines ha Feldbodens lassen sich im Mittel 40kg Nematoden finden.
Mit dem MEKU-Baermanntrichter und dem MEKU-Oostenbrink-Elutriator können freilebende Nematoden extrahiert werden. Die MEKU-Fenwickkanne, die MEKU-Zysten-Separations-Station und der MEKU-Bodenprobenextraktor mit Hochdruckpumpe sind für die Extraktion von Zysten geeignet. Für große Probenaufkommen empfehlen wir unser MEKU-Nematoden-Karussell.

Globodera rostochiensis

Kartoffelnematodenzyste Globodera rostochiensis
Quelle: LWK Niedersachsen Pflanzenschutzamt FB 3.7.3./Pichler

Kopf eines Pratylenchus

Kopf eines Pratylenchus sp.
Quelle: LWK Niedersachsen Pflanzenschutzamt FB 3.7.3./Pichler

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